Befähigungskurs

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen werden durch die Grund- und Aufbauseminare, sowie ein Praktikum sorgfältig auf ihre Aufgabe vorbereitet. Dazu gehören im Wesentlichen die Auseinandersetzung mit Leben, Krankheit, Sterben und dem eigenem Tod und die Vorbereitung auf die Begleitung sterbender Menschen.

Eine hohe soziale Kompetenz, die Bereitschaft zur Fortbildung und die Reflexion der Begleitungstätigkeit werden erwartet.

Unsere Grund- und Aufbaukurse zur Befähigung in der Begleitung im Hospizbereich umfasst insgesamt
135 Unterrichtseinheiten (UE) á 45min. Die Ausbildung erstreckt sich über etwa ein dreiviertel Jahr, beinhaltet einen Grundkurs, ein Praktikum (mind. 20 UE),  einen Aufbaukurs und ein Abschlusswochenende.

Die Aufgaben in der Begleitung Sterbender und deren Angehörigen sind so individuell, wie die Menschen selbst. Im Vordergrund der Arbeit steht die psychosoziale Begleitung schwerstkranker, sterbender Menschen und deren Umfeld. Ziel des Grundkurses ist es, eine Haltung zu finden, die sich an den Bedürfnissen sterbender Menschen orientiert, die die Würde und Selbstbestimmung Sterbender in den Mittelpunkt der Arbeit stellt und die geprägt ist,
von der Idee, Herz und Verstand zu vereinen, um offen sein zu können für die Grenzen des Gegenübers und die eigenen.

Aufbau und Inhalt des Kurses orientieren sich an den Qualitätsanforderungen des Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. und der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Rheinland-Pfalz.

 

Im Rahmen des Praktikums in einem Seniorenheim können Begleitungserfahrungen gesammelt und reflektiert werden. Das Praktikum wird nach Abschluss in Einzelgesprächen besprochen und ausgewertet.

Ziel des Aufbaukurses ist die Vermittlung verschiedener begleitungsspezifischer Themen und die Vertiefung und Einübung von in der Begleitsituation relevanter Fähigkeiten. An mehreren Abenden werden u. a. folgende
Themen behandelt:

  • Medizinische und ethische Grundlagen/Krankheitsbilder
  • Umgang mit einer Krebserkrankung
  • Wahrnehmung und Kommunikation
  • BegleiterIn im Familienkontext
  • ,,HelferInnenpersönlichkeit"
  • Psychohygiene und Selbstsorge
  • Patientenverfügung/ Vorsorgevollmacht
  • Abschiedsriten/ Bestattungskultur
  • Spiritualität in der Begleitung

 

Der Befähigungskurs findet einmal im Jahr an unterschiedlichen Orten im Landkreis statt. Die Leitung hat die Koordinatorin für Trauer und Bildung in Zusammenarbeit mit der Hospizfachkraft der Region.

Bei Interesse können sie sich bei der Koordinatorin für Trauer und Bildung Heidi Hahnemann melden. Tel.: 02631/344-214

Ansprechpartnerinnen

            Petra Zimmermann                    Heidi Hahnemannn
            Bürofachkraft                              Koordinatorin für Trauer und Bildung
            Telefon 02631 - 344 214

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