Im Rahmen seiner Visitationsreise durch den Pastoralen Raum Neuwied besuchte der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann Anfang Dezember das Ambulante Hospiz Neuwied. Gemeinsam mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden stellten Anita Ludwig, die Leiterin des Ambulanten Hospizes, Irena Dreier, hauptamtliche Mitarbeiterin im Ambulanten Hospiz, und Andrea Tokarski, Geschäftsbereichsleitung der Marienhaus Hospize, dem Bischof die Hospiz- und Palliativarbeit vor. Hospizarbeit ist immer Netzwerkarbeit und ohne vielfältige Unterstützung nicht möglich. So erläuterte Dr. Ingrid Stollhof vom Vorstand des Neuwieder Hospizvereins, u. a. das Engagement des Vereins in der Trauerarbeit. Auch Manuela Götz, die Leiterin des ersten stationären Hospiz im Kreis Neuwied, betonte, wie wertvoll die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren in der Hospizarbeit ist.
Bischof Ackermann hörte interessiert den Berichten der ehrenamtlichen Mitarbeitenden zu und war beeindruckt von der Hingabe und Motivation, mit der diese ihre Begleitungen angehen. Auch zu aktuellen Themen, wie dem assistierten Suizid oder dem neuen Bestattungsgesetz stellte er Fragen und wollte wissen, ob und wie die Hospizarbeit damit konfrontiert ist und damit umgehe. Nach einem lebhaften Austausch sprach Bischof Ackermann allen in der Hospiz- und Palliativarbeit Tätigen seinen größten Respekt aus: “Mit ihrem großen zivilen Engagement leisten Sie so viel für unsere Gesellschaft”. Auch den Einsatz von Trägern wie die Marienhaus-Gruppe in der Hospiz- und Palliativarbeit würdigte er. “In mir haben Sie einen großen Fürsprecher für ihre Arbeit”, so Ackermann weiter.





