Es war für alle Beteiligten eine wunderbare Erfahrung. Die Aufgeschlossenheit, der Mut, die unbändige Neugier und Begeisterung der Schüler für das Thema Tod war wirklich unglaublich.
Daniel Bungard, Lehrer am Rhein-Wied-Gymnasium und Ehrenamtlicher beim Ambulanten Hospiz Neuwied, hat gemeinsam mit den Hospizlern (MitarbeiterInnen und ehrenamtliche MitarbeiterInnen des ambulanten Hospiz Neuwied, des Rhein-Wied Hospiz und des Hospizvereins) dieses Projekt angeboten. Zwanzig Schülerinnen und Schüler haben sich freiwillig im Rahmen einer Projektwoche kurz vor den Sommerferien für dieses Projekt angemeldet und arbeiteten begeistert mit.
Die Jungen und Mädchen haben erste Einblicke in die ambulante und stationäre Hospizbegleitung sowie die Trauerbegleitung erhalten. Die Inhalte wurden interaktiv, spielerisch und altersentsprechend vermittelt. Die Werte der Hospizarbeit, die sich in der Haltung wieder spiegeln, die Zusammenarbeit im Netzwerk, der Umgang mit Gefühlen und vieles mehr wurde erörtert und auch kreativ umgesetzt.
Eines der Highlights war sicherlich der Besuch im stationären Hospiz. Die Kinder hatten die Gelegenheit eine Führung durch das Hospiz zu erhalten und Fragen zu stellen. Die Einrichtungsleitung, Manuela Götz, und der Pflegedienstleiter, Marvin Maur, beantworteten geduldig und ausführlich jede Frage. Das hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Am letzten Tag der Projektwoche wurden die Erfahrungen und neuen Kenntnisse kreativ umgesetzt und der gesamten Schülerschaft des Gymnasiums präsentiert. Jeder Schüler/jede Schülerin hat ein Diorama (Schaukasten) passend zu den behandelten Themen geschaffen und ausgestellt. Die Dioramen konnten durch das “Schaufenster” begutachtet und bewundert werden und regten zum Nachdenken und Miteinandereden an.
Es war ein gelungenes Projekt, das hoffentlich nächstes Jahr wiederholt werden kann. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten und vor allem bei den SchülerInnen.





